Fragen und Antworten

Der Sprachtag ist ein innovatives Personalentwicklungskonzept, das derzeit in Südbayern angeboten wird. Über die nachstehenden Punkte hinaus ist gern auch ein vorbereitendes Gespräch in Ihrem Hause möglich.

Was ist der »Sprachtag«?

Der Sprachtag ist ein moderiertes, arbeitsnahes Format zur Verbesserung der Sprechfertigkeit, in dem fremdsprachige Mitarbeiter in Gruppen bis 8 Personen an 4 Terminen jeweils 1 Stunde aktiv Deutsch anwenden – ohne formale Sprachvoraussetzungen, ohne Unterricht oder Prüfungen. Ziel ist es, die mündliche Ausdrucksfähigkeit und Sicherheit der Teilnehmer im betrieblichen Austausch zu stärken.

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Welche Vorteile bietet er Firmen?

Sprechen Mitarbeiter besser Deutsch, wird ihr Team effektiver. Es kommt zu weniger Fehlern und Missverständnissen, Haftungsrisiken nehmen ab. Kundenkontakte laufen professioneller und reibungsloser. Die höhere Sprachkompetenz verbessert Motivation, Integration und Mitarbeiterbindung. Produktivität, Qualität und Kundenzufriedenheit steigen.

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Ist es ein Sprachkurs?

Nein. Sprachkurse kennen Lehrpläne, Lernziele, Bewertungen, Wortlisten und Grammatikregeln. Der Sprachtag nicht; er konzentriert sich auf Praxis und Beteiligung. Die Mitarbeiter hören zu; sprechen unter lockerer Anleitung, ohne bewertet zu werden; überwinden so Sprechhemmungen und erlangen Selbstvertrauen. Er ist kein formales Bildungsformat mit Leistungsnachweisen. Beide Formate ergänzen sich jedoch sehr gut.

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Wer moderiert?

Ein erfahrener Sprachprofi sorgt für Struktur, bezieht alle Teilnehmer ein, beantwortet Fragen und achtet auf Verständlichkeit. Er ist kein Lehrer, Coach oder Prüfer, sondern ein Begleiter, der den Ablauf sicherstellt. Er steuert sprachlich, nicht didaktisch. Das Angebot eignet sich damit sehr gut als Ergänzung formaler Sprachkurse oder als niedrigschwellige Maßnahme für harmonischere Kommunikation.

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Wie werden Verständnislücken überbrückt?

Verständnisprobleme werden gezielt und methodisch aufgefangen. Dort, wo es sinnvoll ist, wird Englisch als Brückensprache eingesetzt – viele Teilnehmer können darüber schneller Zusammenhänge herstellen. Auch werden anschauliche Beispiele, Vergleiche, Visualisierungen und konkrete Alltagssituationen genutzt. Neue Strukturen werden nicht isoliert erklärt, sondern gemeinsam ausprobiert und direkt angewendet. So können auch Teilnehmer mit unterschiedlichen sprachlichen Voraussetzungen folgen, ohne dass der Austausch an Dynamik verliert.

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Was wird besprochen?

Die Gesprächsthemen sind bewusst allgemein gehalten: Arbeitserfahrungen, Zusammenarbeit, Entscheidungen, Veränderungen. Sie erlauben den Einstieg auf einfachem Sprachniveau und lassen dennoch Raum für inhaltliche Tiefe; sprachliche Unsicherheit wird dabei nie mit geringerer Kompetenz verwechselt. Gern kann der Arbeitgeber auch eigene, intern relevante Themen vorgeben.

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Wie viele Gespräche finden statt?

Ein Einzeltermin kann Impulse liefern, führt aber selten zu nachhaltiger Veränderung. Das Einstiegspaket sieht daher vier »Sprachtage« vor, die am Stück oder auch verteilt gebucht werden können. So entsteht Wiederholung, Vertrautheit und tatsächliche Sprechpraxis; Hemmschwellen sinken und das Selbstvertrauen nimmt zu. Eine Ausdehnung um weitere Tage ist kostenreduziert möglich (siehe »Was kostet der Sprachtag«).

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Was kostet der Sprachtag?

Das Einstiegspaket »S« sieht 4 Praxistage mit je 1 Gesprächsstunde vor und kostet pauschal 900 EUR plus MwSt. – inklusive Abstimmung, Vor- und Nachbereitung, Anfahrt und Durchführung. Sind mehr Tage gewünscht, ist dies zu abnehmenden Preisen möglich. Die Pakete »M« (6 Termine) und »L« (8) sind zu 1.300 bzw. 1.700 EUR plus MwSt. zu haben.

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Wie lässt er sich intern begründen?

Für eine transparente Summe und begrenzte Zeit investieren Firmen ohne eigenen Planungsaufwand in eine niedrigschwellige Maßnahme für mehr betriebliche Sprachkompetenz, Integration und Effizienz – kontrolliert in den eigenen Räumlichkeiten. Der Sprachtag kennt keine Pflichtaktivitäten, Bewertungen oder Zertifikate. Er lässt sich flexibel um Spitzenzeiten legen. Auch erhebt der Anbieter keinerlei Teilnehmerdaten.

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Was wird benötigt?

Der Arbeitgeberaufwand für die einzelnen Gesprächsstunden ist minimal. Lediglich ein Raum für bis zu zehn Personen, ein Tisch, Stühle und ein Whiteboard oder Flipchart mit genug Papier werden benötigt. Beim ersten Termin erhalten die Teilnehmer vom Moderator jeweils ein Schreibheft mit Stift und ein Blatt über die Ziele des Sprachtags in deutscher und englischer Sprache.

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